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Die Besetzung von What We Do in the Shadows im Überblick

Hanspeter Karl 29. Juli 2026
Die Besetzung von "What We Do in the Shadows" in einem opulenten Raum. Nandor sitzt auf einem Thron, während Nadja und Laszlo daneben stehen. Guillermo und Colin Robinson sind ebenfalls anwesend.

Inhaltsverzeichnis

Die Besetzung der Serie What We Do in the Shadows ist der eigentliche Motor hinter ihrem Humor: Jede Figur hat eine klare Funktion, und genau daraus entsteht diese trockene, absurde Dynamik, die so gut trägt. In diesem Artikel ordne ich die wichtigsten Darsteller und Rollen ein, zeige den Unterschied zur Filmvorlage und erkläre, warum das Ensemble auch nach mehreren Staffeln so präzise funktioniert.

Die Kernbesetzung trägt den Witz, die Nebenrollen machen die Welt größer

  • Das Hauptquartett der Serie besteht aus Nandor, Laszlo, Nadja und Guillermo, ergänzt durch Colin Robinson und The Guide.
  • Die Serie lebt weniger von großen Wendungen als von sauber verteilten komischen Funktionen innerhalb eines festen Ensembles.
  • Film und Serie gehören zwar zum selben Universum, haben aber nicht dieselbe Stammbesetzung.
  • Wiederkehrende Figuren wie Baron Afanas, Sean Rinaldi oder Derek halten die Welt um die Vampire in Bewegung.
  • Die Serie lief über sechs Staffeln und schloss ihre Geschichte mit der sechsten Staffel ab.

Die Hauptdarsteller von

Die Hauptbesetzung der Serie im Überblick

Wenn man die Serie schnell einordnen will, reicht im Grunde schon ein Blick auf die sechs zentralen Namen. Kayvan Novak spielt Nandor the Relentless, Matt Berry verkörpert Laszlo Cravensworth, Natasia Demetriou steht als Nadja of Antipaxos im Zentrum und Harvey Guillén übernimmt als Guillermo de la Cruz die Rolle des menschlichen Gegenpols. Dazu kommen Mark Proksch als Colin Robinson und Kristen Schaal als The Guide, die beide die Reihe mit sehr eigenem Timing erweitern.

Schauspieler Rolle Warum die Figur wichtig ist
Kayvan Novak Nandor the Relentless Selbsternannter Anführer mit viel Pose und wenig Kontrolle
Matt Berry Laszlo Cravensworth Exzentrischer, überdrehter Charmeur mit starkem Sprachwitz
Natasia Demetriou Nadja of Antipaxos Impulsiv, scharf und oft die emotionalste Kraft im Raum
Harvey Guillén Guillermo de la Cruz Der menschliche Blick auf das Chaos und oft der eigentliche Vernünftige
Mark Proksch Colin Robinson Der Energy Vampire, der mit Langeweile zur Waffe wird
Kristen Schaal The Guide Außenseiterin der Vampirwelt, die ständig Anschluss sucht und selten bekommt

Für mich ist genau diese Verteilung der große Vorteil der Serie: Niemand spielt einfach nur eine „lustige Figur“, sondern jede Rolle erfüllt im Ensemble eine klare Aufgabe. Dadurch wirkt der Witz nicht beliebig, sondern fast mechanisch präzise, und genau das macht das Ganze so langlebig.

Warum das Ensemble so gut funktioniert

Die Serie ist als Mockumentary gebaut, also als Pseudo-Dokumentation mit nüchterner Kamera und einem sehr direkten Blick auf peinliche Situationen. Das funktioniert nur, wenn das Ensemble sauber gegeneinander ausgespielt wird. Hier liegt die Stärke von What We Do in the Shadows: Die Figuren sind nicht austauschbar, sondern bewusst auf Reibung angelegt.

Ich würde die Dynamik so lesen: Nandor gibt sich als Herrscher, ist aber oft unsicher; Laszlo redet sich groß und lebt in seiner eigenen Welt; Nadja bringt Temperament und Härte hinein; Guillermo hält den Laden praktisch zusammen, obwohl er ständig zu kurz kommt. Colin Robinson wiederum ist der perfekte Gegenentwurf zu allen anderen, weil sein Humor nicht aus Lautstärke, sondern aus der Zermürbung anderer entsteht. The Guide fügt dem Ganzen noch eine extra Schicht Fremdscham hinzu, weil sie dazugehören will, aber in der sozialen Ordnung fast immer außen vor bleibt.

  • Nandor liefert die Autoritätsillusion, die sofort bricht, sobald moderne Realität ins Spiel kommt.
  • Laszlo bringt Größe, Eitelkeit und einen fast schon barocken Sprachrhythmus in jede Szene.
  • Nadja ist scharf genug, um die Männer im Haus immer wieder zu entlarven.
  • Guillermo funktioniert als Zuschauerfigur, weil er den Wahnsinn kommentiert und zugleich mitschleppt.
  • Colin Robinson ist das beste Beispiel für Anti-Komik: Er erzeugt Witz, indem er Energie abzieht.

Genau deshalb kippt die Serie nicht in ein loses Gag-Feuerwerk ab. Sie bleibt eine Wohngemeinschaft mit wiederkehrenden Konflikten, und diese Wiederholung ist kein Mangel, sondern ein Stilmittel. Wer die Cast wirklich verstehen will, sollte also nicht nur auf Namen achten, sondern auf die Funktion jeder Figur im gemeinsamen Rhythmus.

Die Filmvorlage hat eine eigene Besetzung

Zur Besetzung von What We Do in the Shadows gehört fast immer auch die Frage nach dem Film von 2014, denn die Serie geht aus genau dieser Vorlage hervor. Wichtig ist aber: Film und Serie sind nicht identisch besetzt, auch wenn sie denselben Kanon teilen. Das ist für Leser oft der Punkt, an dem die Verwirrung entsteht.

Produktion Wichtige Namen Einordnung
Film Taika Waititi, Jemaine Clement, Jonny Brugh Die ursprünglichen Vampir-Mitbewohner Viago, Vladislav und Deacon
Film Rhys Darby, Cori Gonzalez-Macuer, Stuart Rutherford Anton, Nick und Stu erweitern die Filmgruppe um neue Reibungspunkte
Film Ben Fransham, Jackie van Beek, Elena Stejko Petyr, Jackie und Pauline bringen zusätzliche Farbe ins Haus
Serie Kayvan Novak, Matt Berry, Natasia Demetriou, Harvey Guillén, Mark Proksch, Kristen Schaal Das spätere Kernensemble auf Staten Island

Der wichtigste Unterschied ist weniger die Oberfläche als die Dramaturgie. Der Film arbeitet enger und stärker als abgeschlossene Ensemble-Komödie, während die Serie das Material über mehrere Staffeln ausbaut, Nebenfiguren vertieft und die Wohnsituation in eine dauerhafte Konfliktmaschine verwandelt. Wer nur nach der „richtigen“ Besetzung sucht, sollte also wissen: Es gibt eine Film-Cast und eine Serien-Cast, und beide sind stark, aber eben auf unterschiedliche Art.

Wiederkehrende Figuren geben der Welt Tiefe

Ein gutes Ensemble wird erst dann wirklich stark, wenn die Nebenrollen mehr sind als bloßes Dekor. Genau das gelingt der Serie sehr gut. Doug Jones als Baron Afanas bringt zum Beispiel eine uralte, fast opernhafte Bedrohung in die Handlung, die sofort klar macht, dass diese Welt größer ist als das Haus in Staten Island. Anthony Atamanuik als Sean Rinaldi funktioniert als menschlicher Nachbar, der viel zu oft in die vampirische Logik hineingezogen wird, ohne es wirklich zu merken. Und Chris Sandiford als Derek zeigt, wie schnell aus einem Nebencharakter ein echter Motor für neue Konflikte werden kann.

Auch Kristen Schaal verdient in diesem Zusammenhang mehr als eine Randnotiz, weil The Guide über die Staffeln hinweg immer wieder auftaucht und das Verhältnis zwischen Vampiren und Vampirbürokratie herrlich schief macht. Dazu kommen Figuren wie der Sire oder Nadjas Geist, die weniger für klassische Plot-Punkte da sind als für Weltbau, Ton und Atmosphäre. Solche Rollen machen den Unterschied zwischen einer nett gespielten Sitcom und einer Serie, die ihr eigenes Universum ernst nimmt.

  • Baron Afanas erweitert die Vampirwelt um alte Machtstrukturen und trockenen Grotesk-Humor.
  • Sean Rinaldi zeigt, wie die Serie menschliche Nachbarschaft in permanente Verdrängung verwandelt.
  • Derek bringt neue Dynamik in Guillermos Entwicklung und in die Regeln des Vampirdaseins.
  • The Guide ist die Figur, an der man besonders gut sieht, wie die Serie soziale Peinlichkeit in Comedy verwandelt.

Genau hier wird deutlich, warum die Besetzung so nachhaltig funktioniert: Die Serie gibt ihren Nebenfiguren echte Eigenarten statt austauschbarer Gags, und dadurch bleibt die Welt lebendig, auch wenn sich die Grundkonstellation nicht ständig verändert.

Worauf ich beim Wiedersehen der Serie besonders achte

Wenn ich die Serie heute noch einmal betrachte, achte ich weniger auf einzelne Pointen als auf die Verteilung von Macht im Raum. Wer dominiert die Szene wirklich? Wer wirkt groß, ist aber abhängig? Wer versteht die moderne Welt, und wer tut nur so? Genau an diesen Stellen zeigt sich, wie präzise die Besetzung gearbeitet ist. Die Schauspieler tragen nicht einfach Dialoge vor, sondern halten eine sehr genaue soziale Ordnung in Bewegung.

Praktisch heißt das auch: Wer die Serie nur wegen eines Lieblingscharakters schaut, bekommt schnell Lust, auf die Beziehungen zwischen den Figuren zu achten. Dann wirkt Nandor nicht mehr nur wie der laute Anführer, Laszlo nicht nur wie der charmante Spinner und Guillermo nicht nur wie der überforderte Assistent. Zusammen ergeben sie ein Ensemble, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Für mich ist das der Grund, warum diese Cast auch nach dem Serienende so gut im Kopf bleibt.

Wer die Besetzung wirklich verstehen will, sollte also nicht bei den Namen stehen bleiben, sondern die Figuren in ihrer Funktion lesen: Wer bringt Ordnung, wer stört, wer lenkt ab, wer saugt Energie ab? Genau daraus lebt What We Do in the Shadows, und genau deshalb ist die Serie bis heute ein so starkes Beispiel für gut besetzte Comedy.

Häufig gestellte Fragen

Die Serie wird von Kayvan Novak als Nandor, Matt Berry als Laszlo, Natasia Demetriou als Nadja, Harvey Guillén als Guillermo, Mark Proksch als Colin Robinson und Kristen Schaal als The Guide getragen. Entscheidend ist dabei die Funktion jeder Figur im Ensemble: Nandor gibt den Anführer, Laszlo den Exzentriker, Nadja die scharfe Gegenkraft, Guillermo den vernünftigen Gegenpol, Colin Robinson die Energie saugende Anti-Komik und The Guide die soziale Außenseiterin.

Film und Serie gehören zwar zum selben Universum, haben aber keine identische Stammbesetzung. Der Film von 2014 arbeitet mit Taika Waititi, Jemaine Clement und Jonny Brugh als Viago, Vladislav und Deacon, während die Serie das spätere Kernensemble mit Kayvan Novak, Matt Berry, Natasia Demetriou, Harvey Guillén, Mark Proksch und Kristen Schaal aufbaut. Die Serie entwickelt das Material außerdem über mehrere Staffeln weiter, statt es als abgeschlossene Ensemble-Komödie zu erzählen.

Besonders wichtig sind Baron Afanas, Sean Rinaldi und Derek. Baron Afanas erweitert die Vampirwelt um alte Machtstrukturen und Grotesk-Humor, Sean Rinaldi bringt die menschliche Nachbarschaft als ständige Reibungsfläche hinein, und Derek wird zum Motor für neue Konflikte rund um Guillermo. Dazu kommen Figuren wie der Sire oder Nadjas Geist, die vor allem Weltbau und Atmosphäre stärken.

Die Serie ist als Mockumentary gebaut, also als Pseudo-Dokumentation mit nüchterner Kamera und peinlichen Situationen. Das klappt nur, weil jede Figur eine klar verteilte komische Aufgabe hat und nicht austauschbar wirkt. Die wiederkehrende Wohnsituation ist deshalb kein Mangel, sondern das Stilmittel, das den Witz über mehrere Staffeln trägt.

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Autor Hanspeter Karl
Hanspeter Karl
Mein Name ist Hanspeter Karl, und ich bin seit 7 Jahren in der Welt der Comedy und Bühnenkunst aktiv. Ich habe schon früh eine Leidenschaft für das Lachen und die Unterhaltung entwickelt, was mich dazu motiviert hat, selbst auf die Bühne zu gehen und meine eigenen Geschichten und Witze zu erzählen. Ich liebe es, das Publikum zum Lachen zu bringen und dabei auch tiefere Themen auf humorvolle Weise anzusprechen. In meinen Texten beschäftige ich mich mit verschiedenen Aspekten der Comedy, von der Analyse aktueller Trends bis hin zur Erklärung, wie man die Kunst des Witzeschreibens erlernt. Dabei ist es mir wichtig, Informationen klar und verständlich zu präsentieren und immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Ich prüfe meine Quellen sorgfältig und vergleiche unterschiedliche Perspektiven, um sicherzustellen, dass ich meinen Lesern nützliche und präzise Inhalte bieten kann. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit euch zu teilen und gemeinsam die Welt der Unterhaltung zu erkunden.

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