Die Besetzung von Crooks funktioniert vor allem deshalb, weil die Serie nicht auf eine einzige Leitfigur setzt, sondern auf ein Ensemble mit klaren Gegensätzen. Im Zentrum stehen Frederick Lau und Christoph F. Krutzler, dazu kommen Svenja Jung, Jonathan Tittel und ein Umfeld, das den Coup immer wieder in Familien- und Machtfragen zieht. Ich gehe hier durch die wichtigsten Namen, ordne die Rollen ein und zeige, warum Staffel 2 den Cast spürbar erweitert.
Die Serie lebt von einem harten Kern und einem offenen Ensemble
- Frederick Lau und Christoph F. Krutzler tragen die Handlung als ungleiches Duo.
- Svenja Jung und Jonathan Tittel geben der Geschichte ihre familiäre Seite.
- Georg Friedrich, Lukas Watzl, Kida Khodr Ramadan und weitere Namen sorgen für Reibung im Umfeld.
- Seit dem 14. April 2026 ist Staffel 2 verfügbar, der Cast ist also aktuell deutlich gewachsen.
- Für die Wirkung der Serie zählt weniger Star-Power als das Zusammenspiel der Figuren.

Worum die Serie kreist und warum der Cast so stark trägt
Crooks ist kein reines Gangsterstück, sondern eine Geschichte über Druck, Loyalität und schlechte Entscheidungen unter Zeitnot. Ein wertvoller Fund zwingt einen ehemaligen Tresorknacker und einen Kleingangster zusammen, und genau daraus entsteht der Reiz: Jede Figur reagiert anders auf Gefahr, Verrat und Flucht.
Ich achte bei solchen Serien zuerst darauf, ob die Rollen nur Plot erledigen oder wirklich gegeneinander arbeiten. Hier ist Letzteres der Fall. Die Figuren sind so gesetzt, dass jede Begegnung etwas über Macht, Angst oder Familie verrät, und genau deshalb bleibt die Besetzung mehr als nur eine Namensliste. Daraus ergibt sich fast automatisch die Frage, wer die wichtigsten Rollen eigentlich spielt.
Die wichtigsten Rollen und Darsteller
| Darsteller | Figur | Einordnung |
|---|---|---|
| Frederick Lau | Charly | Der emotionale und körperliche Kern der Geschichte, ein Mann mit Vergangenheit und Verantwortung. |
| Christoph F. Krutzler | Joseph Muckstein | Das Gegenstück zu Charly, direkter, härter und für die Handlung fast genauso wichtig. |
| Svenja Jung | Samira | Gibt dem Plot familiäre Erdung und verhindert, dass alles nur im Krimi-Modus bleibt. |
| Jonathan Tittel | Jonas | Verankert die Geschichte im privaten Risiko, das Charly nicht einfach abschütteln kann. |
| Lukas Watzl | Rio Bachofner | Sorgt für Tempo und das Gefühl, dass der Fluchtweg nie sicher ist. |
| Georg Friedrich | Joe Berger | Bringt die raue, gefährliche Seite des Milieus stark auf den Punkt. |
| Kida Khodr Ramadan | Rami | Erweitert das kriminelle Geflecht um eine Figur mit Druck und Präsenz. |
| Karl Welunschek | Franz Bachofner | Verstärkt die Macht- und Familienkonflikte im Hintergrund. |
| Erdal Yıldız | Hassan | Fügt dem Ensemble zusätzliche Härte und internationale Spannung hinzu. |
| Maya Unger | Nina | Erweitert das Geflecht um eine prägnante Nebenfigur mit Eigengewicht. |
| Nimo | Tarek | Hält das Gangster-Element im Kreis der Figuren präsent. |
Zum weiteren Ensemble gehören außerdem Klara Mucci, Nicolas Wanczycki, Branko Samarovski und weitere Figuren, die das Milieu glaubwürdig machen. Ich würde sie nicht als bloße Nebenrollen abtun, weil genau solche Namen einer Heist-Serie Tiefe geben. Damit wird die Welt größer, ohne dass der Fokus verloren geht, und genau dieses Gleichgewicht führt direkt zur nächsten Staffel.
Wie Staffel 2 das Ensemble erweitert
Netflix bestätigt für Staffel 2 nicht nur die Rückkehr der zentralen Figuren, sondern auch eine deutliche Erweiterung des Ensembles. Wieder dabei sind Frederick Lau als Charly, Christoph Krutzler als Joseph, Svenja Jung, Jonathan Tittel, Lukas Watzl und Georg Friedrich; Brigitte Kren wird als Margot besonders hervorgehoben. Dazu kommen unter anderem Lili Epply, Florian Carove, Mimi Tao, D Gerrard, Thomas Mraz, Mark Ivanir, Maya Unger, Jan Georg Schütte, Raymond Thiry, Merab Ninidze, Martin Zauner, Marlene Hauser und Lucas Gregorowicz.
Wichtig ist dabei nicht nur die Anzahl der Namen, sondern die Richtung, in die sich die Geschichte bewegt. Staffel 2 schickt Charly und Joseph durch Bangkok und Wien, also in ein deutlich größeres Spielfeld als zuvor. Für mich ist das ein klares Zeichen, dass die Serie nicht einfach denselben Konflikt wiederholt, sondern die Folgen der ersten Staffel ernst nimmt und den Druck auf die Figuren spürbar erhöht. Damit geht es nicht mehr nur um einen gemeinsamen Job, sondern um eine größere Fluchtbewegung.
Warum die Figurenchemie den Unterschied macht
Ich sehe die Serie am stärksten, wenn Charly und Joseph gegeneinander statt nebeneinander spielen. Frederick Lau bringt eine geerdete, fast körperliche Wucht mit, Christoph Krutzler dagegen eher nervöse Energie und Angriffslust. Genau diese Reibung macht den Unterschied zwischen einem austauschbaren Krimi und einer Serie, die wirklich trägt.
Svenja Jung und Jonathan Tittel verschieben den Fokus immer wieder weg vom reinen Gangsterbild hin zur Familie, und genau diese Verschiebung gibt Crooks mehr Gewicht als einem gewöhnlichen Verfolgungskrimi. Das ist klassisches Ensemble-Casting: Nicht jeder Name muss laut sein, aber jede Figur muss den Ton einer Szene verändern. Wer den Cast verstehen will, sollte daher nicht nur auf Bekanntheit schauen, sondern auf Funktion.
Welche Namen ich mir beim Cast zuerst merken würde
Für mich lässt sich die Besetzung am besten in drei Ebenen lesen: das Zentrum mit Charly und Joseph, die familiäre Achse um Samira und Jonas und das erweiterte Milieu, das den Druck von außen erhöht. Wer nur eine Namenliste erwartet, übersieht schnell, dass diese Serie ihre Spannung aus Beziehungen zieht, nicht aus möglichst vielen Cameos.
Wenn du dir zum Einstieg nur drei Namen merken willst, dann diese: Frederick Lau, Christoph F. Krutzler und Svenja Jung. Alles Weitere baut auf genau dieser Dynamik auf, und genau deshalb bleibt der Cast von Crooks auch 2026 noch interessant.
